Plan.
So funktioniert's: Der Wealth Officer von Zwei Wealth erstellt mit Ihnen eine auf Ihre Ziele ausgerichtete Vermögensstruktur und erarbeitet mit Ihnen eine dafür passende Anlagestrategie. Wir nennen das «Plan.». Die Grundlage unserer Beratung sind die Analysen unserer Experten.
Hier finden Sie die aktuellen Einschätzungen, die jeweils auch die Basis für Ihre eigene Anlagestrategie bilden.
Erhalten Sie die aktuellen Einschätzungen von Patrick Müller im Gespräch mit Klaus W. Wellershoff zur wirtschaftlichen Grosswetterlage. In dieser Ausgabe diskutiert Patrick Müller gemeinsam mit Johannes von Mandach, Head of Economic Research bei Wellershoff & Partners Ltd., der Klaus Wellershoff in diesem Monat vertritt.
Der Juli brachte nur wenig Bewegung. Es scheint, als ob die Finanzmärkte sich eine Sommerpause gönnen. Die Bewertungen tendierten im Juli grossmehrheitlich seitwärts, was nach den starken Kursanstiegen vor allem bei Aktien seit Anfang Jahr wenig erstaunt. Auch die wirtschaftliche Grosswetterlage präsentiert sich ordentlich und die Stimmungsindikatoren und Unternehmensresultate zeigen sich zuletzt insgesamt leicht verbessert.
Chartbook und aktuelle Markteinschätzung
Strategische Fragestellungen
Welche Fragen sollten vor Anlageentscheiden geklärt sein? Wie werden Ziele sauber definiert, Rollen festgelegt und Entscheidungsprozesse strukturiert? Die strategischen Fragestellungen von Zwei Wealth beleuchten zentrale Grundsatzthemen rund um Vermögensmanagement, Governance und langfristige Ausrichtung, als Orientierung für fundierte Entscheidungen.
Wirtschaftswachstum: Indikatoren lassen eine verbesserte Dynamik erwarten
Die jüngsten Zahlen zur globalen Konjunktur haben eher enttäuscht. So verzeichneten die USA im zweiten Quartal 2026 mit lediglich 0.4 % nur ein schwaches Wachstum der Gesamtwirtschaft. Auffällig ist dabei, dass in den vergangenen Quartalen nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Breite des Wachstums abgenommen hat. Die Eurozone ist derweil im zweiten Quartal im gleichen Umfang gewachsen. Bremsend wirken dabei nach wie vor die grossen Volkswirtschaften wie Frankreich und Deutschland.
Immerhin deuten die vorlaufenden Konjunkturindikatoren darauf hin, dass sich die Situation stabilisiert. In einigen Ländern, vor allem im Euroraum haben sich zuletzt die Stimmungswerte der Unternehmen spürbar verbessert.
Inflation: Kerninflation bleibt zum Glück tief
Der anhaltende Nahostkonflikt führt aktuell zu starken Bewegungen an den Energiemärkten, was entsprechend grosse Schwankungen in der Gesamtinflationsrate zur Folge hat. So war beispielsweise die Inflation in der Eurozone im Juni noch leicht rückläufig, stieg dann im Juli angesichts der wieder entfachten Spannungen erneut an.
Positiv ist jedoch, dass sich die im Durchschnitt spürbar höheren Energiepreise bis anhin erst geringfügig auf die Breite der Güter und Dienstleistungen übertragen hat. So ist die Kerninflation in vielen Ländern unverändert oder sogar rückläufig. Ein Beispiel hierfür sind die USA, wo die Kerninflation von 2.9 % im Mai auf 2.6 % im Juni sank. Auch in der Schweiz zeigt sich die Kerninflation mit 0.3 % stabil.
Geldpolitik: Die Zentralbanken verharren in abwartender Stellung
Die Geldpolitik der grossen Notenbanken steht weiterhin im Zeichen des Iran-Konflikts, der sowohl die Inflationsrisiken als auch die Konjunkturaussichten belastet. Vor diesem Hintergrund verharren die wichtigsten Zentralbanken in einer abwartenden Haltung.
So haben die amerikanische Notenbank (Fed), die Bank of Japan (BoJ), die Bank of England (BoE) und die europäische Zentralbank (EZB) an ihren jüngsten Sitzungen den Leitzins unverändert gelassen. Obwohl dies im Vorfeld erwartet wurde, hat insbesondere der Entscheid der Fed für viel Gesprächsstoff gesorgt – dies insbesondere, weil unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh deutlich zurückhaltender kommuniziert wird und nur wenige Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik gegeben werden. Das hat schliesslich trotz Beibehaltung des Leitzinses zu einem deutlichen Anstieg der Kapitalmarktzinsen in den USA geführt. Generell scheint das letzte Wort in Bezug auf Leitzinserhöhungen noch nicht gesprochen zu sein.