Plan.
So funktioniert's: Der Wealth Officer von Zwei Wealth erstellt mit Ihnen eine auf Ihre Ziele ausgerichtete Vermögensstruktur und erarbeitet mit Ihnen eine dafür passende Anlagestrategie. Wir nennen das «Plan.». Die Grundlage unserer Beratung sind die Analysen unserer Experten.
Hier finden Sie die aktuellen Einschätzungen, die jeweils auch die Basis für Ihre eigene Anlagestrategie bilden.
Patrick Müller im Gespräch mit Klaus W. Wellershoff zur wirtschaftlichen Grosswetterlage.
Und einmal mehr erweist sich nichts tun als die beste Option. Nach den starken Kurskorrekturen im März setzte im April eine starke Gegenbewegung ein. So sind die Renditen insgesamt wieder ähnlich hoch wie vor dem Kriegsausbruch. Wirtschaftlich aber bleibt die Lage angespannt. Die Konjunktur zeigt sich zwar resilient, aber höhere Inflationsraten und ein reduzierter geldpolitischer Spielraum der Zentralbanken trüben die Aussichten aktuell ein.
Chartbook und aktuelle Markteinschätzung
Strategische Fragestellungen
Welche Fragen sollten vor Anlageentscheiden geklärt sein? Wie werden Ziele sauber definiert, Rollen festgelegt und Entscheidungsprozesse strukturiert? Die strategischen Fragestellungen von Zwei Wealth beleuchten zentrale Grundsatzthemen rund um Vermögensmanagement, Governance und langfristige Ausrichtung, als Orientierung für fundierte Entscheidungen.
Zu den strategischen Fragestellungen
Wirtschaftswachstum: Die Weltkonjunktur zeigt sich resilient
Trotz des anhaltenden Iran-Konflikts ist die Weltkonjunktur bislang resilient. Erste Effekte sind zwar in Form einer spürbaren Eintrübung der Konsumentenstimmung erkennbar, eine signifikante Abschwächung der gesamtwirtschaftlichen Dynamik ist jedoch noch nicht zu beobachten. So hat die US-Wirtschaft im ersten Quartal 2026, getragen von Investitionen im Bereich künstliche Intelligenz, noch leicht zugelegt.
Ob sich die Weltwirtschaft insgesamt behaupten kann, bleibt jedoch offen, zumal die vollen Auswirkungen des Konflikts noch nicht absehbar sind. Entscheidend wird dabei die Entwicklung der grossen Schwellenländer sein. Länder wie Indien und Indonesien haben das globale Wachstum der vergangenen Jahre massgeblich geprägt, sind durch konfliktbedingte Versorgungsengpässe aber besonders exponiert.
Inflation: Anhaltender Inflationsdruck, aber noch nicht in den Kernraten
Die Inflation befindet sich global im Aufwärtstrend, getrieben vor allem durch gestiegene Energiepreise infolge des anhaltenden Iran-Konflikts. Besonders deutlich zeigt sich dies in den Gesamtraten grosser Volkswirtschaften wie den USA und der Eurozone.
Da eine kurzfristige Lösung des Konflikts derzeit nicht absehbar ist, besteht das Risiko, dass der Inflationsdruck vorerst anhält oder sogar weiter zunimmt. Positiv ist immerhin, dass sich die Preissteigerungen bislang nur begrenzt auf die Kerninflation übertragen haben. Dies deutet darauf hin, dass die Effekte auf Güter- und Dienstleistungspreise noch relativ moderat ausfallen.
Geldpolitik: Der Handlungsspielraum wird kleiner.
Der Iran-Konflikt hat die geldpolitischen Herausforderungen der Zentralbanken weiter verschärft. Neben einer erneut anziehenden Inflation drohen zusätzliche Wirtschaftsabschwächungen, deren Ausmass derzeit noch schwer abzuschätzen ist.
Diese Entwicklungen schränken den Handlungsspielraum stark ein. Zinssenkungen zur Stützung der Konjunktur riskieren den Inflationsdruck weiter anzufachen, während restriktivere Massnahmen die wirtschaftliche Dynamik zusätzlich bremsen könnten. Die grossen Zentralbanken (Fed, EZB, BoE, BoJ) haben daher vorerst eine abwartende Haltung eingenommen und ihre Leitzinsen unverändert belassen.
In diesem Umfeld gewinnt der Devisenmarkt zunehmend an Bedeutung. So dürften sowohl die Schweizerische Nationalbank als auch die Bank of Japan zuletzt versucht haben, mit Devisenkäufen auf ihre Währungen Einfluss zu nehmen. Während die SNB einer übermässigen Aufwertung des Frankens entgegenwirkte, dürfte die Bank of Japan den unter Druck geratenen Yen gestützt haben.