Die höchsten Kosten sind oft unsichtbar
Im Februar steht im Wealth Office die jährliche Kostenkontrolle an. Wurden die Kosten korrekt verrechnet und wo besteht Handlungsbedarf? Gerade unsichtbare Kosten führen immer wieder zu unerwarteten Abweichungen. Hier finden Sie Tipps und Vergleichsgrössen.

Die höchsten Kosten sind oft jene, die nicht klar ausgewiesen werden. Implizite Transaktionskosten, in Produkten versteckte Gebühren und strukturelle Ineffizienzen wirken leise, aber dauerhaft. Wer Kosten kontrolliert und auch verbessert, schafft eine bessere Grundlage für langfristig positive Anlageresultate.
Die jährliche Kostenkontrolle als Standard
Für Kunden mit einem Wealth Office wird im Februar jeweils die jährliche Kostenkontrolle für das vergangene Jahr erstellt. Eine Kostenkontrolle umfasst drei Dimensionen:
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Alle Kosten sichtbar machen
Viele Anleger kennen ihre Managementgebühr. Die effektiven Gesamtkosten liegen jedoch häufig deutlich darüber. -
Abrechnungen auf Fehler prüfen
Abrechnungen enthalten nicht selten Unstimmigkeiten. Diese entstehen meist nicht aus Absicht, sondern weil Banksysteme unzureichend arbeiten oder vereinbarte Rabatte wegfallen. -
Gebühren bei Bedarf neu verhandeln
Die offiziellen Preislisten für Vermögensverwaltungen sind bewusst hoch angesetzt und in der Regel verhandelbar. Preisreduktionen von 30–50 Prozent sind dabei keine Seltenheit.
Vergleichsgrössen einordnen
Vergleichen Sie Ihre effektiven Kosten mit marktüblichen Strukturen und gewinnen Sie ein besseres Verständnis dafür, wo Kosten entstehen und wie sie sich beeinflussen lassen. Auf Wunsch erhalten Sie im persönlichen Austausch mit einem Wealth Officer eine fundierte Einordnung und konkrete Ansatzpunkte zur Optimierung.
Mehr über Kosten erfahren
Im Topic Deep Dive «Kosten im Wealth Management» beleuchten wir die wichtigsten Kostenarten im Wealth Management und zeigen auf, warum Transparenz entscheidend für langfristige Anlageergebnisse ist. Das Video bietet eine kompakte und verständliche Vertiefung des Themas.